Reinzeichnung
Während es in der Layoutphase eines Projektes immer um grundsätzliche Fragen des Aufbaus und der Gestaltung geht, wird das Dokument in der Reinzeichnung druckfertig aufbereitet. Die Reinzeichnung ist die letzte Stufe des grafischen Entwurfs. Nachdem das zu verwendende Bildmaterial und auch die Texte feststehen, die inhaltliche, grammatikalische und sachliche Richtigkeit des Layouts überprüft und kundenseitig eine Freigabe erteilt wurde, erfolgt die endgültige Ausarbeitung des Reinlayouts zur verbindlichen Reinzeichnung/Druckvorlage.
Alle Layoutbilder in geringerer Auflösung werden gegen Bilder mit ausreichend großem Datenbestand getauscht. Die koordinatengenaue Ausrichtung der einzelnen Text- und Gestaltungselemente sorgt für ein Höchstmaß an Präzision im optischen Gesamteindruck. Die digitale Reinzeichnung beinhaltet insbesonders folgende Prüfungspunkte und Arbeiten:
- Seitengröße
- Seitenanlage (Einzelseiten, Doppelseiten, Montageflächen)
- Seitenreihenfolge
- Beschnittzugabe
- Schriften und ihre korrekte Anwendung, z. B. Schriftstil, Font-Beschreibung, minimale Schriftgrößen auch im Zusammenhang mit farbigen Schriften
- Modus, Anzahl und Bezeichnung der verwendeten Druckfarben im Dokument sowie Importen
- Speichermodus des Bildmaterials
- Farbmodus des Bildmaterials inklusive eventueller Bildbearbeitung
- Auflösung des Bildmaterials
- Maximale Maßstabsänderungen
- Exakte geometrische Anlage von Text- und Bildrahmen
- Über- und Unterfüllungen, Überdrucken und Aussparen von Farben
- Korrekte Anlage von Schwarzflächen mit entsprechenden Unter-/Überfüllungen
- Anpassung an das folgende Druckverfahren
- Datensicherung inkl. aller eingebundenen Importe und Schriften
- Auslieferung der Daten an die Werbeagentur oder Druckerei





